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Achtung: Das Nachfolgende ist nun fast alles rückgebaut. Ich belasse dies im Netz, um vielleicht anderen Anregungen zum Basteln zu geben. |
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3.3 Der Schwarzwasser-Bereich im Technikraum (nun 4. Umbau! im Aug. 25) Grund: In Teilen der Anlage kam es zu "stehenden Wässern", was dazu führte, dass Gerüche durch gewisse Verbindungen durchdrangen und es im Kellerraum unangenehm zu riechen begann. Vermutlich waren Dichtungen oder Fittinge nicht 100% dicht. Nun ist es so gebaut, dass alle Rohre, Fittinge, Schläuche und die Zerhackerpumpe wieder Leerlaufen können - entweder in die WC-Kassette oder in den Tank. Weiterhin habe ich überall zusätzlich zum Gewindedichten auch noch Dichtringe verwendet wo Rohr, Fittinge und Ventile direkt aneinander stoßen. Nun war es also so, dass auch im "Kellerraum", da wo die Stühle lagern, immer noch ein "Rest-Duft" da war und dies sich auf die Stühle überlagert hat. Das musste weg! Am Tank-Auslauf habe ich jetzt nur noch den Auslaufstutzen mit einem Winkel und dem Schlauchanschluß. Alles sogfältig und mehrfach gedichtet, wo es ging. Weiterhin habe ich einen geruchsdichten Schlauch aus dem Marinebereich installiert. (siehe Bilder) Auch die Wand zum "Technikraum" wurde hermetisch abgedichtet und ich hoffe, dass nun wirklich alles passt. |
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Dies
ist aber weiterhin vorhanden .... |
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auch dieses hier ist weiterhin vorhanden |
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Sieht alles ein wenig verwirrend aus. Geht aber
mal in den Maschinenraum eines Schiffes. Da gibt
es so viele Rohre, Schläuche und Kabel, dass man
denken könnte, nicht mal der Fachmann sieht da
durch. Und dafür habe ich jedoch einen
Berufsabschluss. Der Ventilplan weiter unten erklärt die Möglichkeiten Vor der Pumpe befindet sich dann noch eine Trennwand - also zwischen eigentlichem "Keller" und der Abwasser-/Fäkalien-Anlage. Eventuell nun noch vorhandene Restgerüche können nun noch effektiver durch den PC-Lüfter nach außen abgesaugt werden. Diese Abluft wird übrigens in den absolut trockenen Raum hinter der hochgezogenen rechten "Stoßstange" geblasen. Übrigens die weißen Plastbehälter (es sind da zwei hintereinander) dienen als Wasserabscheider für den SOG. Da war es mir passiert, dass Wasser in die Aktivkohle gelangt war und diese verdorben hat. Einer für den WC-SOG und der andere für die Fäkalientank-Belüftung. Hier nun das Umpump-Schema |
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![]() Auch dieser Schlauchanschluß bleibt weiter so. |
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So sieht die gesamte Anlage nun aus. Eine einhängbare Ventil-Betätigungs-Verlängerung sorgt dafür, dass man beim Öffnen des Ventils weit genug vom Bodeneinlass weg steht und sich somit nicht Vollspritzen kann. Ursprünglich wollte ich es wieder "elektrisch" machen, das habe ich aber dann gelassen. |
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Der Ventilplan erklärt sich eigentlich selbst. Im Normalbetrieb sind V1 und V2 geöffnet, während die anderen alle geschlossen sind. Schließt man V1 und V2, kann man über V3 und V4 mittels 1-Zoll Außenschlauch die Fäkalien abpumpen, wenn man keinen Bodeneinlass hat. Dazu verwende ich flachen aufrollbaren und koppelbaren Schlauch (ähnlich Feuerwehrschlauch) von 4 Meter- und von 6 Meter Länge. Diese nehmen kaum Platz weg und sich leicht. Dadurch, dass man die Schlauchenden zusammen kuppeln kann, gibt es auch keine Geruchsbelästigung Sollte es passieren, dass sich das "Dicke" unten absetzt und den Auslass über V5 verstopft (Was bei mir schon passiert ist), kann über V2 und V4 den Auslauf freipumpen - d.h. eine Umwälzung im Fäkalientank erzeugen. |
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+ Beim Saugrohr aus/in der WC-Kassette musste ich den Ansaugbereich unten mehrfach umbauen, bis es gut funktioniert, aber eben nicht gut genug. Bis ich Ammovit entdeckt habe und es verwende (2Kaffee-Löffel auf eine Kassettenfüllung) Vorher war es so und nur was für Männer: Große Klumpen in der WC-Kassette werden schlecht angesaugt, weil vorher die umgebende Flüssigkeit weggesaugt wird. Die Lösung: ich habe einen 220V-Stabmixer gekauft und diesen neben dem WC in einer wasserdichten Halterung untergebracht. Vor dem Abpumpen des WC also kurz den Stabmixer rein ins Klo und fertig. Auf Grund der starken SOG riecht es dabei so gut wie gar nicht. Mixer dann mit WC-Spülung abspülen u. ggf. mit etwas Klopapier nachputzen. Nun wird die Kassette bis auf ca. 3 cm Rest entleert. In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Stabmixer nur etwa vor jedem 3. bis 4. Abpumpen benutzt werden muss. Ich lasse die Kassette nie richtig voll werden, sondern pumpe schon vorher immer mal um. Den Stabmixer habe ich beibehalten, obwohl ich in nun eigentlich nicht mehr brauche. (links neben WC) |
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+ Diverse Schläuche im Gaskasten gelagert 1) Zwei Frischwasserschläuche mit Gardena-Anschlüssen und Wasserfilter 2) Der Spiralschlauch für das eventuell nötige Abpumpen (über V3) Er hat beidseitig einen Messing Bajonett-Verschluss. So kann dieser geruchsfrei gelagert werden. Andererseits könnte er auch noch verlängert werden. Den Gastank gibt es natürlich weiterhin, nur die Abwasserschläuche lagern hier nicht mehr. |
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4. SOG Auch hier nochmaliger erneuter Umbau (06/2024) + Den SOG (WC-Kassetten-Luftabsaugung) habe ich selbst gebaut, weil ich einen besonders starken Luftstrom haben wollte und die Abluft dorthin gehen sollte, wo der Duft am wenigsten stört - nämlich über das Dach weg. Auch hier beim SOG gab es verschiedene Umbauten, bis mich das Ergebnis überzeugt hat. + Der SOG-Lüfter wird eingeschaltet sobald der WC-Deckel geöffnet wird. Sollte der WC-Deckel geschlossen werden und der Kassetten-Verschluss ist noch offen, ertönt zur Erinnerung ein Piep-Ton. + Den Aktivkohlefilter habe recht überdimensioniert gebaut, um eine lange Standzeit und ordentliche Filterung der Abluft zu erreichen. Durch diesen Filter gehen die Dämpfe von der WC-Kassette als auch die Überdruckluft aus dem Fäkalientank. Die Aktivkohle (3mm Pellets) lässt sich bei Bedarf leicht austauschen. + An der WC-Kassette habe ich die vorhandenen Entlüftung unter das Womo dicht gemacht und in den vorhandenen Stutzen einen 20 mm Gummischlauch eingeklebt, der dann zum SOG-Lüfter führt. + Auf dem Dach befindet sich ein Entlüftungs-Dom mit Öffnung nach unten-hinten. |
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Hier erst noch mal der ursprüngliche Zustand |
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Nun der Neubau In dem neuen kompakten SOG sind nun Saug-Gebläse und Aktivkohle-Behälter vereinigt. |
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Als starken Lüfter verwende ich weiterhin einen PC Lüfter: 120mm, (120 x 38mm) mit Dual Kugellager 12V/6 Watt 3000 U/min bürstenloser Lüfter. Im Gegensatz zu meinen vorherigen Lüftern läuft dieser so leise, dass man ihn im eingebauten Zustand eigentlich nicht hört. Öffnet man den WC-Schieber, hört man aber ein deutliches Saug-Geräusch. |
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Warum der nochmalige Neubau? Insgesamt war ich mit der vollständigen Dichtheit das Systems nicht zu frieden, d.h. es waren irgenwie immer wieder Restgerüche festzustellen. |
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Die Neukonstruktion sollte nunmehr
folgende Kriterien erfüllen: - absolute Dichtheit - kompakte Bauweise - leichter Austausch eventuell defekter Komponenten - leichtes Auswechseln der Aktivkohle-Pellets |
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Als Gehäusematerial habe ich mich für Abwasserrohr DN160 entschieden und
dabei genommen für das + Lüftergehäuse für ein Stück KG-Rohr DN160 und für das + Aktivkohlegehäuse für ein HT-Rohr mit Reinigungsöffnung - ebenfalls DN160 Nachfolgende Bilder zeigen, wie der Aufbau erfolgte: |
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Hier das separate Lüftergehäuse, welches dann in das graue HT-Rohr eingeschoben wird. Die große Gummi-Endkappe lässt sich leicht abnehmen und man kommt dann an den Lüfter heran. |
Hier die Einzelteile des Lüftergehäuses. Der Luftstrom kann nun auch wieder großflächig durch die Aktivkohle-Pellets strömen. Die Durchlassöffnung am Lochblech ist genau so groß wie die des Lüfterrads. |
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Im Schraubdeckel der Kohle-Einfüllöffnung ist ein Gardena- Anschluss eingeschraubt für die Belüftung und den Druckausgleich im Fäkalientank. Das oben auf der Kohle liegende Lochblech ist nötig, damit beim Ablassen des Fäkalientanks keine Pellets angesaugt werden können. |
Hier die Abluftseite des SOG-Behälters. Auch hier analog zur Lüfterseite ein großer Durchlass für die "gereinigte" Abluft. |
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Den Einbau im Technikraum im Keller habe ich so gestaltet, dass das ganze Gehäuse auf der Lüfterseite (also rechts) auf einem entsprechend rund ausgesägtem Kantholz liegt und mit einem Gummispanngurt fixiert wird. Für die linke Seite (Abluftseite) hab ich eine entsprechende Halterung gebaut, die oben ab Boden des Schrankfaches angeschraubt ist. Durch Lösen der Spannschraube und Aushängen dieser lässt sich dann das ganze SOG-Gehäuse nach unten herausnehmen. Über den Gardena-Anschluss kommt, wie bereits gesagt, die Abluft vom Fäkalientank. Durch die Bewegungen beim Fahren kann es passieren, dass sich der Entlüftungsstutzen am Fäkalientank zugesetzt. Über den Gardena-Anschlus am Wasserabscheider (siehe weiter unten) kann ich diesen Schlauch leicht durchspülen. |
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Noch eine Bemerkung zum Dichtgummi: In letzter Zeit war es so, dass wir das Gefühl hatten, dass, wenn Klo zu und SOG aus, es unangenehm zu riechen begann. Die Ursache war, dass die innere Dichtlippe Einfranzungen hatte. Eigentlich unklar warum, da da eigentlich nur der runde Teller des Kassettenverschlusses dagegen drückte. Vermutlich doch verursacht durch geringe Urinsteinablagerungen am Rand des Verschluss-Tellers. Der Gummi ist ausgetauscht und ein 2. als Reserve bestellt. Nun ist wieder alles dicht. Nun zur neu "erfundenen" WC-Spülung Dazu habe ich mir einen kleinen Wasserfilter bestellt und WC-Kugeln gekauft. Diese sind knetbar und passen dann ins Plasteteil des Filterinneren. Wichtig für das richtige Funktionieren ist, dass der Filter nach jedem Spülen wieder alleine trocken (leer) laufen kann. Sonst würden sich die WC-Kugeln ja vorzeitig schnell auflösen. Dies funktioniert ganz einfach mit dem sowieso notwendigen bzw. vorhandenen Vakuum-Unterbrecher. Der ist nun direkt über dem Wasserfilter montiert und bewirkt das der Filter nach jedem Spülen immer wieder leerlaufen kann. Die folgenden Bilder sollten alles zeigen: |
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An dieser Stelle
noch eine Bemerkung zur WC-Spülung. Der Original-Spülknopf ist natürlich an der
ungünstigsten Stelle, nämlich hinter dem geöffneten Klo-Deckel. Spülen und
Klobürste gleichzeitig benutzen geht also nicht! Somit habe ich einen parallelen
Schaltknopf in günstigerer Höhe angebracht. + Und dazu eine gleichzeitige Wasserpumpen Einschaltung: Die Verbesserung besteht darin: Wenn nachts z.B. alles ausgeschaltet ist, geht natürlich auch die Wasserpumpe nicht. Die muss aus sein, weil die Pumpe immer mal wieder Druck aufbaut und das stört beim Schlafen. Zwar habe ich einen Druckausgleichbehälter in der Wasserversorgung, aber das reicht dann auch nicht für mehrere Toilettenspülungen. Somit schaltet der Spülknopf auch die Wasserpumpe mit ein und baut zusätzlich Druck im System auf. |
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