Komplex 3:  

              Gas                      Wasser                    Sanitär
     
Inhaltsverzeichnis dieser Seite
1. Gastank
     1.1 Neue Gastank-Füllstandsanzeige
     1.2 Gas-Steckdose
2. Frischwasser-Anlage
     2.1 Osmose-Anlage
     2.2 Frischwassertank-Füllstandsanzeige
     2.3 Frischwassertank-Ablass
3. Abwasser-Anlage
  Neuer zentraler Abwassertank für Grau- u. Schwarzwasser (frostsicher verbaut)
     3.1 Der neue Abwassertank
     3.2 Die neue Zerhacker-Toilette
     3.3 Grauwasser-Sumpf  
Zentraler Zusammenlauf und automatische Pumpe in den Fäkalientank
  
4. SOG
5. WC-Spülung




1. Gastank    
 (kein Flaschenschleppen mehr und billiger)

+ Der Gastank ist dort eingebaut, wo sonst die Gasflaschen standen. Er fasst 22 Kg. Vertrieben wird er mit allem Zubehör von der Firma Wynen-Gas. Der Tank hat eine unbegrenzte Zulassung und muss nicht zur 10-jährigen Sicherheitsprüfung. Er muss durch TÜV oder DEKRA lediglich in das Gasprüfheft eingetragen werden.

+ Der Tank verfügt über einen Stutzen für LPG-Tankstellen, hat einen Füllungsbegrenzer, einen Füllstandsschwimmer mit Fernanzeige und einen Sicherheitsschnellstopp. Hinten an der Wand der neue Truma MonoControl CS Gasregler mit Crashsensor und vorgeschaltetem Gasfilter. Leider kann man diesen nicht einfach gegen den alten Crash-Regler tauschen, weil die Anschlüsse anders gelagert sind. Man muss also auch die Gasrohre anpassen.

+ Der Gasfilter muss regelmäßig geöffnet und überprüft werden.

+ Auch ist hier ersichtlich das auf der Gasabnahmeseite keine Schläuche verbaut sein dürfen, sondern nur Kupferrohr. Dies bedingt aber, dass der Tank völlig schwingungsfrei eingebaut werden muss. Wichtig ist zu prüfen, dass im Cu-Rohr beidseits
Verstärkerhülsen eingesteckt sind!
 
+ Im Flaschenkasten ist noch reichlich Platz, z.B. für den Frischwasserschlauch mit Wasserfilter und einen Abwasserschlauch für den Fall, dass ein Bodeneinlass mal nicht vorhanden ist. Nun habe ich auch noch einen kleinen Wasserzähler, den ich vor den Filter anstecken kann. (links im Bild)
Der Frischwasserschlauch ist mit einem Gardena-Verbinder schmutzdicht verschlossen und der Abwasserschlauch hat an beiden Enden einen Bajonett-Verschluss und ist somit zusammengesteckt auch sauber zu verstauen.


+ Wie im rechten Bild zu sehen, sind noch verschiedene Tankadapter angebracht, die man im Ausland benötigt

+ Besonders wichtig ist, dass beim Tanken der Gastank zugedreht werden muss !

Nun Umbau auf Außen-Gas-Füllstutzen

Oben links im Bild ist noch zu sehen, dass der Gasfüllstutzen sich innen im Flaschenkasten befindet.
War bisher ja auch alles richtig und gut so.

Nur weiß man nun nicht, was ab September 2025 für neue Regelungen kommen sollen. Man soll sich zwar nicht "verrückt"
machen lassen, aber ich habe nun den Füllstutzen in die Bordwand versetzt. Damit habe ich denn wohl Ruhe.


Wie im l Bild links oben zu sehen, habe ich den gebräuchlichsten Stutzen mittels einer "Gartengerätehalterung" an der Gaskastentür befestigt. So ist er schnell griffbereit.

Rechts oben der fertige Schlauch-Anschluss innen.

Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch einen
LPG-Gas-Sinterfilter dazugekauft.
Der wird einfach zwischen geschraubt und läßt sich mit Bremsenreiniger und Pressluft leicht reinigen.
....und die schwarze Abdeckung/Klappe habe ich nun noch weiß gespritzt.
Etwas Aufwand musste ich beim Loch in der Bordwand betreiben, weil diese ja mit Styropor gefüllt ist und den Schraubendruck nicht aushalten würde.

Gemacht habe ich der Reihe nach folgendes:

1. Zuerst habe ich das 28mm-Loch gebohrt. Da muss man sehen, dass man es möglichst vertikal und horizontal rechtwinklig
    hinbekommt
2. Dann habe ich jeweils von außen und dann von innen die vier M5-Halteschraubenlöcher separat gebohrt.
    Von innen habe ich gleich die Gegenplatte als Bohrschablone angeklebt und verwendet (siehe nachfolgende Bilder)
3. Nun habe ich das Styropor heraus gefummelt bis die M5-Schraubenlöcher frei lagen.
4. Mit Glasfaserspachtel nun den Bereich um die Löcher herum ausgefüllt und 4 glatte Zeltheringe (Durchmesser 5mm)
    durchgesteckt. Beim Aushärten des Glasfaserspachtels die Heringe immer wieder leicht gedreht, damit sie nicht festkleben.
6. Zum Schluß die Heringe entfernen und mit einer Raspel im großen Loch alles schön nacharbeiten und fertig ist eine sehr
    stabile Befestigung für den Füllstutzen (siehe nachfolgende 2 Bilder) Verwendete Schrauben: M5, versenkt, 50mm lang)

 

1.1 Gastank-Füllstands-Fernanzeige

D
ie hatte ich damals beim Tankkauf gleich mitgekauft vom Typ/Hersteller "Livello".

Der Geber gibt einen linearen Widerstandswert von 5,1 Ohm (leer) bis 95 Ohm (voll) aus.

Die Anzeigeeinheit zeigt mit LED den Füllstand an.

Über die aufgerufenen Preise hierfür kann man sehr geteilter Meinung sein.
Nun Anfang Februar 2024 - die Anzeigeeinheit ist defekt.

Waren ja vor kurzem knapp eine Woche unterwegs und plötzlich war der Gastank leer, obwohl die Anzeige noch nicht "Rot" angezeigt hatte. Also erst mal Gas getankt und die Anzeige zeigte wieder voll an. Nach zwei Tagen zeigt sie immer noch voll an, obwohl die Anzeige direkt am Tank ca. 60 % anzeigte. Auch ließ sich die Anzeige nicht mehr ausschalten.

Lange gegoogelt, aber nichts gefunden, was mir zugesagt hätte. Kaputt war ja nur das Anzeigegerät und nicht der Geber am Tank. Die gleiche Anzeige wollte ich nicht noch mal haben.
Also nachgedacht und was "eigenes erfunden"

Da habe ich doch noch eine alte Mercedes-Tankuhr gefunden.

Also habe ich diese und den Geber vom Gastank genommen und alles kam erst mal auf den Basteltisch.

Die Tankanzeige funktionierte noch, braucht aber für die Anzeige einen Geberwiderstand von 0 bis 75 Ohm. Der Gastankgeber liefert aber ja 95 Ohm. Also muss zum Geber ein Parallel-Widerstand von 400 Ohm geschaltet werden.

Die Verdrahtung.....

..... ist denkbar einfach. (siehe neben stehend)
Es fließen etwa 100 mA, so dass die Anzeige eigentlich nicht abgeschaltet werden muss. Ich habe den Plus-Anschluss
an die Hauptzuleitung für das Innen-Licht angeschlossen, so dass die Anzeige aus ist, wenn der Hauptschalter aus ist.

Ob man Licht im Anzeigegerät braucht, kann man halten wie man will:
Ich habe ein Stück von einem LED-Leuchtband (3 LED-weiß) in die Lampenfassung gesteckt und mit Heißkleber fixiert und an +/- mit angeschlossen. Dies macht einen zusätzlichen
Strom von 20 mA.
Die neue Skaleneinteilung

Erst mal war es nun so, dass die Anzeige seitenverkehrt war. Also wenn Gas-Tank voll wäre, dann Anzeige an der Tankuhr
bei Null und umgekehrt.
Weiterhin wollte ich eine Skaleneinteilung, die die Tankfüllung in Kg anzeigt und nicht in Prozent.

Die Einbaulage des Anzeigeinstruments musste um 180° gedreht erfolgen, so dass die Anzeigenadel für leeren Tank nun unten ist.

Folgende Schritte waren jetzt nötig:


1. Der Tank fasst ja 22 Kg (d.h. wie zwei 11-Kg Gasflaschen). Also habe ich eine Excel-Tabelle erstellt, um zu sehen, wieviel Prozent dann Ein-Kilo-Schritte ausmachen.

2. Als nächstes habe ich die Tankuhr geöffnet und ein Stück weißes Papier über die alte Skala geheftet. Dann den Geber angeschlossen und mit einem kleinen Magnet den Geber in den Prozentschritten gedreht, die 1 Kg ausmachen.

3. Dabei hat sich positiv herausgestellt, das die Anzeige nicht linear ist. Im Bereich von 11-22 Kg ist die Anzeige sehr gedrängt und geht dann nach Null zu entsprechend auseinander.
Mit einem Feinliner habe ich dann auf dem weißen Papier entsprechende Punkte gemacht, wie ich die Kg-Anzeige haben wollte

4. als nächstes habe ich die alte Tankuhr mit der Skala nach unten auf den Scanner gelegt und dann mit dem Scan mit einem Bildbearbeitungs-Programm entsprechend eine neue Skala erstellt.

Dazu will ich nichts weiter sagen. Das Bild rechts zeigt das Ergebnis.

Nun noch ausdrucken, zuschneiden und auf das Anzeigeinstrument aufkleben.

5. Zum Schluss noch einbauen und anschließen.
Besser hätte das Instrument unter das Gaskastenthermometer gepasst, aber da nun schon ein Loch von der alten Anzeige da war, habe ich es wie zu sehen eingebaut.
Vorher natürlich noch farblich behandelt von Schwarz in Silber.

Sie auch nachfolgende Bilder.
Genauigkeit der "neuen" Gastank-Anzeige

Also da ich nicht genau wusste, wie genau nun meine Skaleneinteilung ist, bin ich zum Nachtanken gefahren, als die Tankuhr genau auf 8 Kg stand.
Da muss man etwas umrechnen, weil die Ausgabe an der Zapfsäule ja in Liter erfolgt:

Ein Liter Propangas wiegt 0,51 Kg
Getankt habe ich 24,75 Liter Gas >>> das wären dann 13,13 Kg Gas
Wenn Gastank voll, dann sollen da 22 Kg drinnen sein (mal von gewissen Toleranzen abgesehen)
Das ergibt nun rein rechnerisch, dass im Tank tatsächlich noch 8,87 Kg drinnen waren.

Da nun meine Anzeige bei 8 Kg stand, wäre ich also auf der sicheren Seite, was die weitere Entleerung des Tanks beträfe.

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1.2 Gassteckdose

Das Wohnmobil ist lieferseitig so vorbereitet, dass ein Gasbackofen über dem Kühlschrank eingebaut werden könnte, d.h. die Gasrohrleitung dafür ist bis hinter den Kühlschrank verlegt und mit einem Blindstopfen versehen. Da wir keinen Gasbackofen
wollen, lag es nahe dieses Gasrohr für eine Außen-Gassteckdose zu verwenden. Dazu haben wir einen 2-flammigen Gaskocher, der außen an die Seitenwand eingehängt werden kann. So können wir Braten- oder andere intensive Koch-Gerüche vom Inneren des Womo fernhalten.

2. Frischwasser-Anlage

Also hier habe ich mehrfach etwas umgebaut

Vorbemerkung:
+ Die Frischwasseranlage habe ich mehrfach umgebaut. Die nachfolgenden Bilder dokumentieren also nicht unbedingt den Jetzt-Zustand. Eingebaut ist unter der Sitzbank ein 100-Liter Tank mit Druckwasserpumpe. Ich habe den Tank ausgelitert, weil ich eine genauere Füllstandsanzeige einbauen wollte (Marke Eigenbau). Dabei habe ich festgestellt, dass in den Tank etwas über 105 Liter hinein passen.

+ Vor dem Einbau der Osmose-Trinkwasseranlage unter die Küche hatten wir einen separaten Kanister (18 Liter) mit Tauchpumpe an einen Extra-Wasserhahn nur für Trinkwasser. Dieser Kanister ist nun dort weg und kann nun wahlweise unter dem Tisch
stehend mitgeführt werden.

+ Das notwendige Spülwasser der Osmose-Anlage fliest zurück in den Frischwassertank - also ohne Verluste, wie sie bei einer stationären Anlage entstehen. Die erforderliche Stehwasserspülung habe ich mit einem zeitgesteuerten (ca. 3 min) Magnetventil realisiert (ein Knopfdruck und fertig)
 
Neu:
+ Unter dem Tisch befand sich rechts der Kasten für die Osmose-Anlage. Den gibt es nun nicht mehr. Da habe ich alles Rückgebaut, weil sich die Osmose-Anlage nun im hinteren Teil des unteren Küchenteils befindet.
Dort befindet sich nun die Hydraulik-Pumpe für die Hubstützen.


2.1. Osmose-Anlage

Ich habe eine Anlage von der Firma Retec eingebaut. Hier wird eine hochwertige Marken-Membran verwendet und es handelt
sich insgesamt um eine deutsche Firma.


Nur kurz zum Verständnis: Die Osmose-Membran lässt wirklich nur Wassermoleküle durch. Alles andere ist größer und kann
die Membran nicht passieren. Dazu kommen diverse Vor- und Nachfilter und eine Druckerhöhungspumpe. Die Membran-Spülung erfolgt automatisch und die Stehwasserspülung erfolgt per Hand (zeitgesteuertes Magnetventil. Wer da mehr wissen will, findet
viele Beiträge im Internet.


Die Firma Retec findet man unter der Adresse:      https://www.retec-water-technology.de/osmoseanlagen
Da gibt es neben den Artikel aber auch viel nachzulesen. Bestellen kann man auch am Telefon und bezahlt wir auf Rechnung.

oder man kann auch vieles erfahren bei:     https://www.lebendiges-trinkwasser.de
Diese Seiten stammen vom Physiker Dr. Michael Scholze. Neben den Internetseiten gibt es auch etliche youtube-Videos von ihm.
Bitte die Links heraus kopieren, weil ich von hier aus keine Links nach außen haben möchte und ich sowieso für fremde Links ausdrücklich erkläre, dass ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten oder genannten Seiten habe.
Deshalb distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und machen mir diese Inhalte nicht zu Eigen. (Urteil vom 12. Mai 1998 (312 O 85/98 "Haftung für Links" Landgericht Hamburg)
 
Retec Ultimate Plus Pro - Trinkwasser-Osmose-Anlage

In diesem Bild sind die verschiedenen Elemente des Frischwasser-Zulaufes und der Stehwasserspülung zu sehen (siehe Bildbeschreibung).
Hier das Funktions-Schema beim Einbau ins Womo
Die Membran lässt ja wirklich nur Wassermoleküle durch und so sind auch alle Mineralien weg. Anfangs hatte ich eine Remineralisierungs-Kartusche verbaut, war aber über die Langzeitwirkung nicht so überzeugt. Die Remineralisierung führt also
gezielt wichtige Dinge dem Wasser wieder hinzu und beeinflusst auch den Geschmack.

Auf der der Seite https://www.lebendiges-trinkwasser.de habe ich dann dann nachgeschaut, wie der Dr. Michael Scholze das macht. Also in ein kleines Glas mit Schnappdeckelverschluß aus Keramik mit Gummidichtung löse ich in Wasser einige Himalaya-Salz-Kristalle auf, d.h., diese lösen sich immer nur bis zur Sättigung der Sole auf. Dann habe ich eine kleine Arzneiflasche mit
Pipette und mit dieser gebe ich 1 Tropfen Sole auf 0,5 Liter Wasser. Als Speicher für das Reinstwasser habe ich einige 1,3-Liter-Glasflaschen besorgt.
1,3 Liter Glasflache
Meine Remineralisierungs-Utensilien: (von links nach rechts bzw. unten)
Links die gelöste Sole, Himalaya-Kristallsalz, Dosoierungsflasche mit Pipette, Plastspritze zum Umfüllen, TDS-Messgerät.

Übrigens: Das Gewicht der Osmose-Anlag hebt sich mit dem Gewicht der sonst zu kaufenden Wasserflaschen auf. Das Kaufen
und Schleppen der Wasserflaschen fällt nun weg und es ist immer sauberes Trinkwasser (eigentlich Reinstwasser) da.

Und so sieht nun der Neu-Einbau der Osmose-Anlage aus:

Dabei ist dort der 18 Liter-Zusatzwasserkanister weggekommen und ans Ausgleichsgefäß komme ich nun auch besser heran.
Da ich dabei auch Teile von den Schrankteil-Innenwänden entfernt habe und der vorherige Schallschutzkasten der Osmose-Anlage
ja auch nun nicht mehr gebraucht wird, habe ich weitere 12 Kg einsparen können.

Zuerst habe ich entsprechend Platz im unteren Küchenteil geschaffen und Boden und Trennwand ausgebaut. Dann habe ich eine Wasserauffangwanne mit Ablauf unters Womo eingebaut. Dann die Osmose-Anlage einbaut und festgeschraubt (natürlich alles so,
dass sie herausnehmbar bleibt).

Dann etwa ein Drittel der der Trennwand wieder eingesetzt und daran den Ausgleichsbehälter angebracht. Zuletzt die angepasste Bodenplatte wieder rein und fertig.

Der ausgebaute Zusatzkanister wird jetzt an Stelle der Kießkanne verwendet, wenn mal lein Wasserhahn irr eichbarer Nähe ist.
Er befindet sich nun dort unter dem Tisch, wo vorher die Osmoseanlage war.
2.2. Frischwassertank-Wasserstandsanzeige

Die Pegelstandsanzeige für den großen Frischwassertank habe ich wieder mal umgebaut, (siehe weiter unten) weil die vorhandene Anzeige mit "viertel", "halb", "dreiviertel" und "voll" zu ungenau war.

+ Wie bereits oben beschrieben habe ich zuerst den Tank ausgelitert und dann mit Edelstahl aller 10 Liter einen Kontakt (Fühler) in die Tankwand geschraubt (Bild rechts). Darüber dann eine schwarze Blende geschraubt (siehe auch Bild oben).
Die untere Öffnung soll eine Dichtigkeitskontrolle sein - wird wohl aber nie gebraucht werden.

Hinter der linken schwarzen Blende befinden sich die LED.

Wichtig der Schalter links oben: Wenn die Anlage ständig unter Strom steht, lagert sich relativ viel Kalk an den Edelstahl-Schrauben der Fühler ab. Deshalb schalte ich die Füllstandsanzeige nur an, um den Wasserstand zu prüfen.
Bei der jährlichen Tankreinigung sollte man da auch mal genauer hinsehen und ggf. diesen Kalk von den Schrauben entfernen.

Die Bilder weiter unten zeigen, wie das alles auf dem Frischwasser-Tank verbaut ist.

Einbau einer neuen Frischwasser-Tank-Anzeige

Die Ursprüngliche Anzeige habe ich erst mal beibehalten und die neue aber so eingebaut, dass ich diese auch von außen beim Wasserbefüllen sehen kann.

Die Anzeige habe ich natürlich auch gleich wieder umgebaut/angepasst. Die LED waren von 30 bis 100 % alle grün. Zur besseren Ablesbarkeit sind die nun bei 60/70/80 weiß und bei 90/100 blau.
Was sich hierbei als großer Vorteil ergab bzw. ist, dass in meinen Tank (gemessen mit einer geeichten Wasseruhr) genau 105 Liter hinein gehen, d.h. voll bis ganz oben. Somit entsprechen ja auch 10% gleich 10 Liter. Die Einstellung lässt sich sehr genau justieren. Also sind auch 100% auch 100 Liter. Und wenn dann die restlichen 5 Liter auch noch drinnen sind (also 105 Liter), leuchtet die grüne LED links oben. Zu diesem Zeitpunkt tritt noch kein Wasser aus dem Überlauf aus.

Die Anzeige leuchtet immer nur ca. 10 min, nachdem man auf das Wasserhahn-Symbol drückt. Wegen Stromsparen an sich gut, aber man muss sich zum Neustart immer bücken .....
Parallel zu diesem Taster habe ich deshalb oben im Bereich der Spüle einen zusätzlichen Taster angebracht.

Der Wassertank unter der Sitzbank
Die weißen Wasserleitungen rechts im Bild muss man sich nun wegdenken, weil sich die Osmose-Anlage jetzt ja unter der Spüle befindet!
Und was links oben mit "Spülwasser Fäkalienauslauf" bezeichnet ist, führt nun zu einer Außendusche, die sich im Gastankkasten befindet.
2.3. Frischwassertank-Ablass

Das Problem ist hier, dass der Ablass-Stöpsel für den Frischwassertank so ungünstig angebracht und in der Ausführung gestaltet ist, dass man mit dem Arm bis über den Ellenbogen in den Tank hinein muss, um an diesen Stöpsel zu kommen. Wenn dann da noch eiskaltes Wasser im Tank ist - sehr unangenehm. Mit einem Klapp-Press-Mechanismus wird dieser Stöpsel fest geklemmt.

Dies habe ich nun umgebaut, sodass man von oberhalb des Tanks diesen Stöpsel ziehen und andersherum dicht schließen kann. Irgendein Ventil wollte ich nicht einbauen, weil man da in den nichtfrostfreien Bereich unterm Womo kommt.

Also habe ich erst mal so ein "Ding" konstruiert:
Links der alte Weichgummi-Press-Stöpsel. Den und den Grundkörper habe ich beibehalten und in diesen in gesamter Länge ein
Loch gebohrt und ein 6-er Gewinde hineingeschnitten, dann eine Edelstahl-Gewindestange hineingeschraubt und verklebt und unten noch mit einer Kontermutter versehen. Auf die Gewindestange habe ich eine hohles Plast-6-Kantrohr gesteckt (stammt wohl von einer alten Gardinenstange). Der Innendurchmesser ist genau 6 mm. Den Durchmesser des Gundkörpers habe ich noch mit 2 Lagen Schrumpfschlauch (auch zusätzlich verklebt) aufgeweitet, damit schon eine bessere Vorspannung im Auslauf des Tanks entsteht.


Das Auslaufloch des Tanks ist nun aber dummerweise auch noch unter der Einbuchtung für die Wasserpumpe und es hat gerade so gepasst, dass ich an der Pumpe vorbeikam, Darum die im Bild oben sichtbare Verlängerung und die schwarze Gummi-Dicht-Hülse.

Die Spannmutter rechts im Bild habe ich dann nochmal geändert, d.h. eine flachere Rändelmutter genommen und obenauf eine selbstsichernde Mutter drauf, damit mir die Gewindestange nicht ausversehen unters Womo fällt.

Die folgenden 2 Bilder zeigen dann den Einbau:
Also: Einfach die Rändelmutter nach oben schrauben und den Stab dann hochziehen. Wasser läuft ab. Dann das ganze bis zum Anschlag nach unten drücken, Rändelmutter wieder festdrehen und fertig.

Übrigens, der Schaumgummi ist ca. 4 cm Dick und ist auch zwischen Pumpe und Außenwand nach unten geschoben, was die Pumpe doch etwas leiser macht.

3. Abwasser-Anlage         Jetzt neu umgebaut !



Grundgedanke des gesamten umfangreichen Umbaus ist, auch im Winter bei Minusgraden zumindest zeitweilig mit dem Womo fahren zu können, ohne immer die Angst zu haben, dass bei den Abwassertanks oder den Rohren und Schläuchen unter dem Fahrzeug was einfriert.

Was also tun, wenn man keinen doppelten Boden dafür hat ? Das Ganze muss nach innen in den beheizten Bereich !

Zuerst war das Platzproblem zu klären. Da habe ich mich für den rechten Bettkasten entschieden und dabei konkret für den oberen Bereich direkt unter dem Lattenrost, weil dabei noch reichlich Platz darunter für Stühle, Tisch und andere Dinge bleibt.

Lange habe ich nach einen geeigneten Tank gesucht und auch gefunden.
Er fasst 118 Liter und hat die Abmessungen (LxBxH)  117 x 58,5 x 20,5 cm. Dabei ist die geringe Höhe interessant.

Ein Abwassertank mit 118 Litern  Fassungsvermögen sollte reichen.
Denn, von den 100 Litern Frischwasser werden ja nur ca. 90 Liter entnommen bis zum Aufsuchen einer VE-Station.
1. Wenn man davon ausgeht, dass dann noch ca. 10 Liter davon wo anders hingehen als in den Tank, dann blieben dann noch
ca. 35 Liter für Fäkalien übrig.
2. Wenn man weiterhin davon ausgeht, dass ja auch der Fäkalientank nie richtig voll ist (wird) und man der Meinung ist, dass die WC-Kassette mit 15 Litern bereits voll ist, so könnte man die Kassette 3x umpumpen in den Fäkalientank.
3. Wenn man nun schließlich nach 2 Tagen die WC-Kassette "voll gemacht" hätte, würde man 6 Tage hinkommen bis zu einer neuen Entsorgung. Nach 6 Tagen wird dann wohl auch das Frischwasser schon alle sein und man muss sowieso eine Versorgungsstation aufsuchen.

Fazit nach nunmehr 1-jähriger Benutzung:
Die Größe des Fäkalientanks ist vollkommen ausreichend.

In der Praxis hat sich herausgestellt, dass wir, wenn sich eine Entsorgungsmöglichkeit bietet, entsorgen, auch wenn der Tank noch nicht voll ist, weil man ja nie weiß, wann sich wieder die Gelegenheit bietet.
Dies alles geht ja schnell und sauber. Über Bodeneinlass fahren, Ventil auf und fertig. Wenn dann auch noch günstig Frischwasser da ist - was will man dann mehr.

Andererseits haben wir immer im Zeitraum von 5-6 Tagen eine Versorgungsstation gefunden.


All dies führt zu einem entspannterem Reisen, weil man ja nicht ständig eine volle WC-Kassette "im Kopf hat". Und wenn die voll ist (und man nicht umpumpen kann), ist bekanntlich "die Kacke am Dampfen", wie man so schön sagt.

3.1 Einbau des neuen Abwassertanks

Damit auch die Einbaulänge zur Verfügung steht, musste ich das Ersatzrad so einbauen, dass es noch ca. 13 cm nach vorn kommt. Dafür habe ich eine Querwand im Bettkasten weggenommen, die ein rein nutzloses kleines Fach freigab.

Grundsätzlich musste eine sehr stabile Lagerung des Tanks errichtet werden. Der Abstand der beiden Querträger ist bestimmt
durch die Breite des Campingtisches, da dies gleichzeitig als Einschub für den Tisch dient.

 
Vor der Längsseite des Tanks bleibt nun noch Platz für Gegenstände. Die Quertraverse vor dem Tank beim Ersatzrad (rechtes Bild) dient der Aufnahme der Fliehkräfte in Fahrtrichtung. Aber auch für Aufnahme der Seitenfliehkräfte ist gesorgt.
Die neue Schwarzwasserableitung unter dem Tank. Diese besteht aus geruchsdichtem Schlauch aus dem Marinebereich.
Hierbei habe ich insbesondere auf absolute Dichtheit geachtet, weil ja in diesem Schlauch immer "stehende Wässer" sind und ich im Kellerraum keine Geruchsbelästigung habe möchte.
Zu erwähnen wäre noch, dass der "Kellerraum" unter dem Tank mit Silikon hermetisch zum Innenraum des Womo abgedichtet wurde. So können Gerüche, Zugwinde oder Ungetier nicht eindringen.
Füllstandsanzeige für den Fäkalientank
Hier Grauwassereinlauf und Entlüftung und dahinter die
beiden Schwimmerschalter für die Füllstandsanzeigen
Die Füllstands-Anzeigen für 1/2 voll und  3/4 voll

Zu erwähnen wäre noch, dass der "Kellerraum" unter dem Tank mit Silikon hermetisch zum Innenraum des Womo abgedichtet wurde. So können Gerüche, Zugwinde oder Ungetier nicht eindringen.

3.2 Neueinbau einer Zerhacker-Toilette
und radikale Umgestaltung des Technikbereiches im Keller

Da nun wesentliche Teile meiner langjährigen Bastelei wegfallen, für manchen vielleicht Anregungen für eigne Arbeit sein können, werde ich hier auf einer gesonderten Seite diese Dinge weiterhin zeigen
                                                                                                                               
Das Womo  ist ja nun 10 Jahre alt und es wurde beschlossen, dass eine neue Toilette ins Womo soll.
Von all den "neumodischen" Toiletten halte ich nichts. Andererseits waren wir von der bisherigen Art der Zerhackerpumpe sehr angetan und so sollte es dann auch gleich eine neue Zerhackertoilette aus dem Marinesektor sein.

Entschieden habe ich mich dann für die "albin" 12V Bordtoilette WC Boot, Komfort, Zerhacker Pumpe leise, Soft Close

Dieses WC hat keine integrierte Spülwasserpumpe und läuft sehr leise.
So sieht dann der Einbau der neuen Toilette aus.
Zwingend notwendig war, unter die Toilette einen Podest einzubauen, damit die optimale Sitzhöhe von ca. 44 cm erreicht wird.

Zur Geruchsentlüftung habe ich (unter der Schranktür sichtbar) einen Raumlüfter eingebaut, der über einen Bewegungsmelder gesteuert wird. Die Abluft wird in den Technikbereich im Keller gedrückt und dort durch den vorhandenen kleineren Permanent-Ventilator nach außerhalb geblasen.
Positiver Nebeneffekt ist, dass besonders im Winter auch warme Luft in den Kellerraum gelangt.

Hier einige Bilder vom WC-Einbau

Links oben das Bild zeigt den Unterbau für das notwendige Podest. Und rechts daneben die fertige Sperrholzplatte 12mm dick.
Unten links im Bild die Befestigung des WC mit sogenannten T-Flansch-Muttern mit 8 mm-Gewinde. Diese lassen sich von unten auf die Sperrholzplatte mit je 3 Holzschrauben befestigen.
Rechts im unteren Bild ist dann der fertig aufgeklebte Fußbodenbelag und die neue Rückwand (Sperrholz 4mm) zu sehen. Die Platte ist mit Möbelfolie im exakt passenden Dekor beklebt (natürlich so auch die Vorderseite des Pudestes).

Im Technikraum sieht es nun so aus:
Im Technikbereich im Kellerraum ist nun sehr viel Platz  frei geworden.
Weggefallen sind der SOG und 2 der vorher vorhandenen Umsteuer-Ventile. Die ehemalige Zerhackerpumpe hat einen neuen Platz bekommen und dient nun nur noch zum Abpumpen des Fäkalientanks mittels Schlauch, wenn mal kein Bodeneinlass vorhanden ist. Siehe rechts das neue Pumpschema.
Bemerkungen zu den Ziffern im linken Bild:
1) Auslassventil für einen Bodeneinlass. Am Ventilhebel ist eine   Kette angebracht, damit man beim Öffnen weit genug von einer Spritzgefahr stehen kann
2) Ventil fürs Abpumpen über einen Schlauch
3) neue Einbaulage der Pumpe
4) Auslauf zum Bajonettverschluß seitlich außen am Womo
5) Badlüfter rückseitig (hier sind verschiedene Lüfterzeiten einstellbar). Ich habe 30 Sek. eingestellt
6) Verteilerkasten mit Relais für die Pumpen und Sicherungshalter
7) Verteilerdose mit Zeitschaltrelais. Immer wenn der WC-Schalter betätigt wird (Spülwasser oder Absaugen) wird für 15 Sek. die Frischwasser-Pumpe zu geschaltet, um immer genügend Druck im Wasser-System zu haben.

Nachfolgend noch 2 Bilder der genannten Verteilerdosen:
8)  Ladegerät für Staubsauger
9)  Zwei unterschiedlich große 12V Steckdosen
10) Frischwasserzulauf für WC-Spülung
11) Vakuum-Entleerer. Dieser lässt die Spülleitung zum WC hin leer laufen. Dies soll Rückfluß von Keimen verhindern und sorgt auch dafür, dass die WC-Spülsteine trocken laufen >>>
12) kleiner Wasserfilter. In den Filtereinsatz drücke ich zwei Toiletten-Spülkugeln hinein. So wird das WC-Spülwasser immer mit einer geringen Spülflüssigkeit versorgt.
13) Ablasshahn für Frostgefahr
14) Magnetventil für Spülwasser


Natürlich habe ich Rückbau und Neueinbau penibel gewogen und letztlich ist aber nur eine Gewichtseinsparung von 5Kg entstanden.

3.3 Nun der neu erstellte Grauwasser-Sumpf:
Der Einbau war etwas knifflig, hat dann aber dennoch gut gepasst. Die Luke ist aus dem Marine-Bedarf und der "Sumpf-Tank" ein 5-Liter Kanister mit Weithalsöffnung aus dem Camping-Handel. Später liegt darüber exakt zugeschnittener Teppichbelag und die Klappe sieht man nicht mehr.

Die beiden Dusch-Abläufe sind neu eingebaut, weil die Ablaufleitungen ja nun nicht mehr unter Womo bleiben sollen, sondern im Styropur des Fußbodens verlegt sind. Der Fußboden selbst ist 7 cm dick, so dass ich da ohne Probleme ein 25 mm Langloch für einen 20 mm Schlauch ins Styropur bohren konnte.

Der Fußboden ist durchzogen mit Längs- und Querträgern aus Holzbalken, so dass ich da Glück hatte, alles neben einem Längsträger hinein zu bekommen. Der Längsträger verläuft hier links neben dem Tank und der eingeklebten Abdeckung (Bild
oben rechts).
Hier die Bohrungen /Durchbrüche im Styropur des Fußbodens. Von Rechts kommt dann der Spülen-Ablauf, von Links der Waschbeckenablauf und von gerade hin kommen die beiden Duschbeckenabläufe.

Ein Kantholz eines Querträgers zwischen den Längsträgern musste mit herausgetrennt werden. Mit einem Kantholz darunter wurde der verbliebene Teil dann wieder unterstützt und dient gleichzeitig als stabile Befestigung für den Grauwassersumpf.
In diesem Bild, das hier noch holzfarbene hinten links, ist die Zusatzisolierung worüber sich der hintere Duschablauf im Styropur des Fußbodens befindet.

Der Grauwassersumpf selbst liegt in einer separaten Halterung aus welligem verzinktem Blech, damit dann darunter ein Spalt für die warme Luft-Zirkulierung bleiben kann.
 
Im Bild ist eigentlich alles soweit erklärt.
Der grüne Schraubverschluss ist so groß, dass man hinein
fassen kann und an die Pumpe heran kommt. Der Schwimm-
Schalter und die Abläufe sind so eingebaut, dass
1. der untere Wasserstand im Tank einen Geruchsverschluss
    erzeugt
2. sich eine Hysterese von ca. 1,5 Liter einstellt. Die Zeit des
    Nachlaufschalt-Relais ist dementsprechend eingestellt.
Hier die Grauwasserpumpe

Diese Gaze habe ich nun ersetzt durch eine unten angebrachte Lochplatte aus Plaste. Dies alles lässt sich nun so besser reinigen.

Die Pumpe ist in einer solchen Höhe eingebaut, dass der Wasserstand sich immer so einstellt, dass eine Syphon-Wirkung für die Abwasserrohre entsteht, egal, wann das Relais die Pumpe abschaltet.
Das Zeitschaltrelais soll also einerseits eine  Hysterese erzeugen und andererseits ein Trockenlaufen der Pumpe verhindern.


Der weitere Einbau:
 
Der Grauwassersumpf hat außer dem Überlauf (z.B für den Pumpenausfall) keinen Ablauf nach unten. Da wollte ich keine Kältebrücke. Wenn das Womo im Winter nicht genutzt wird, kann ich das Restwasser mit einer Handpumpe absaugen. Die sichtbare Schlauchdurchführung rechtsunten ist nun wieder hermetisch verschlossen, damit der warme Luftstrom vom Sumpf aus weiter zum "Keller" geleitet werden kann. Siehe dazu auch Beschreibung weiter unten.
 
Der Isolierkasten unter dem Womo:

Der Grauwassersumpf ragt ca. 12 cm unter den Boden des Womo haus. Da herum befindet sich dann ein Kasten, der mit 5 cm starkem Styropur isoliert ist. Unter dem Kanister und zwischen dem Styropur bleibt ca. 1 cm Luft, so dass mittels eines kleinen Lüfters ein warmer Luftstrom durchströmen kann (siehe weiter unten)
Der Kasten ist aus Holzleisten und Sperrholz. Der Womo-Unter-Boden ist ja auch nur aus Sperrholz und
entsprechend mit Farbe behandelt. So auch der Kasten.
Der Kasten ist so passgenau gefertigt. dass keine Luft rein
bzw. rausströmen kann.

Das Styropur ist allseitig 50 mm dick und mit Bauschaum zusätzlich verklebt. Am Sperrholz ist das Styropur mit
Sprühkleber befestigt. Hält alles super.

Der eingebaute Kasten.

Die Farbbehandlung ist, wie in diesem Bild zu sehen, noch nicht abgeschlossen.

Weiterhin ist ersichtlich, dass die Bodenfreiheit nach hinten deutlich zugenommen hat. Den vorhandenen Anstoß-Schalter (links im Bild) werde ich so beibehalten. Das weit nach hinten überhängende Heck ist ja in schwierigem Gelände immer gefährdet.
Warmluft-Zufuhr zum Grauwassersumpf:

Das Ganze ist, wie bereits gesagt, so konstruiert, dass mittels eines kleinen Lüfters warme Raumluft um den Grauwassertank herumströmen kann (roter Pfeil im folgendem Bild rechts). Das grüne symbolisiert eine Schaumgummi-Sperre, so dass die warme Luft zuerst auch unter den Grauwasser-Tank strömen muss, bis sie dann weiter unter das "Waschbeckenregal und von dort weiter durch einen vorhandenen Kanal bis bis zum "Keller" gelangt.

   
Hier der Heizungsraum unter dem linken Bett.
Das graue Rohr ist das Abwasserrohr von der Spüle her.
Hier der Lüfter, der warme Luft in den Kanal drückt. Der Lüfter muss manuell geschaltet werden. Er läuft aber sehr leise. Der Nachtbetrieb der Heizung verursacht ja auch ein leises Summen.
Beim Schlafen stört dies nicht. Windgeräusche oder Wasserrauschen eines Baches muss man ja auch ertragen.

Mittlerweile habe ich einen noch stärkeren Lüfter verwendet (auch 40x40 aber 22mm tief. An diesen habe ich einen 180 Ohm-Widerstand vorgeschaltet und diesen Widerstand mit einem Schalter überbrückt.
So habe ich 2 Lüfterstufen, wobei die Stufe 1 auch noch genügend Luft fördert, aber eben auch noch mal deutlich leiser.
Welche Stufe ich dann für stärkeren Frost brauchen würde, wird die spätere Praxis zeigen.

Die Lüfterbefestigung habe ich komplett in Gummi gelegt (Fahrradschlauch) und die Schrauben mit Schrumpfschlauch ummantelt. So ist der Lüfter nun kaum zu hören.

Ersatzpumpen
 
Da von dieser kleinen Pumpe das ganze Funktionieren meiner Abwasseranlage abhängt, habe ich immer zwei vorbereitete Ersatzpumpen dabei. An das Kabel schraube ich dann nur den 12-Voltstecker, baue die Gaze um (siehe oben).
Mit einer heiß gemachten Gewindestange habe ich die zu sehende Prägung eingedrückt und kann so die Pumpe mit der Schlauch-Klemme befestigen und der Wasseranschluss ist ein bekanntes Stecksystem (siehe auch oben).

Fazit nach nunmehr 1,5 Jahren: Die Pumpe läuft ohne einen jeglichen Ausfall.

Mittlerweise habe ich zusätzlich eine billige Durchlaufpumpe mit zwei Schlauchenden und einem Kabel mit Schalter und Stecker gebaut.
So kann ich von Zeit zu Zeit den sich sammelnden "Restschmutz" aus dem kleinen Tank herauspumpen. Am Auslaufschlauch habe ich ein ca. 180 Grad gebogenes Rohr angebracht, welches ich ins Badfenster einhängen kann. So ist das bisschen "Dreck" schnell nach draußen weg.

So wie es jetzt aussieht, müsste man aller 8-10 Wochen per Handpumpe den groben Schmutz im Behälter absaugen, der nicht durch die Gaze bzw. die Löcher der nun dort vorhandenen Lochplatte hindurchkommt.